In unserer vernetzten Gesellschaft nutzen wir Bilder, teilen sie und kommunizieren mit ihnen, um Kontakte zu knüpfen und uns mit anderen verbunden zu fühlen. Sich selbst zu fotografieren und zu filmen ist ein mächtiges Werkzeug, um die eigene Identität auszudrücken und online nach Gleichgesinnten zu suchen. Soziale Medien fungieren als Plattformen, auf denen vom Mainstream abweichende Lebensentwürfe präsentiert werden und Unterstützung finden.
Die ausgewählten Künstler*innen haben on- und offline Netzwerke mit jungen Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund aufgebaut, mit kreativen Unternehmer*innen im Senegal ebenso wie mit queeren Gemeinschaften in Südafrika. Die Arbeiten in der Ausstellung Collective Minds sind in den Bereichen Mode, Sport und populäre Musik angesiedelt, in denen Identität eine zentrale Rolle spielt. Die Künstler*innen zeigen alternative Formen des Zusammenlebens auf und schaffen ein kollektives Bewusstsein über Grenzen und Vorurteile hinweg.
Dank dieser gemeinschaftlichen Leistung setzt die Ausstellung Collective Minds eine mitreißende Energie frei, in der der Entstehungsprozess der Werke spürbar wird.

Mit Arbeiten von: Anna Ehrenstein, Anouk Kruithof, Kelebogile Ntladi


Unter dem Titel From Where I Stand rückt die Biennale vom 19. März bis zum 22. Mai 2022 fotografische Positionen an den Schnittstellen von Kunst, Journalismus und Aktivismus in den Fokus. Die von der niederländischen Kuratorin Iris Sikking ausgewählten Künstler*innen beschäftigen sich vor allem mit den Eingriffen von Mensch und Technik in die Natur und deren gesellschaftliche Folgen. Mit ihren Arbeiten beziehen die rund 40 internationalen Künstler*innen, Kollektive und Fotograf*innen Stellung zu weltweiten Krisen. Die Biennale umfasst sechs Ausstellungen in sechs Häusern in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg sowie Installationen an den Hauptbahnhöfen Mannheim und Heidelberg. 
Die rund 40 internationalen Künstler*innen führen in sechs Ausstellungen vor Augen, wie eine nachhaltigere, inklusivere und lebenswertere Zukunft aussehen könnte. Gezeigt werden überwiegend Langzeitprojekte aus dem Bereich der erweiterten Dokumentarfotografie, die auf persönlichen Recherchen und individuellen Erfahrungen beruhen. Dabei sind sich die Künstler*innen ihres eigenen Standpunkts bewusst und berücksichtigen neben diesem auch Perspektiven von Menschen, mit denen sie intensiv zusammengearbeitet haben und die als Expert*innen des jeweiligen Themas involviert waren. Die Künstler*innen beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit komplexen gesellschafts- und umweltpolitischen Entwicklungen, mit dem aus dem Gleichgewicht geratenen Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Technik, mit Migrationsbewegungen sowie mit der Macht von Algorithmen. 


Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag: 11:00 - 18:00 Uhr
Montag: geschlossen

Weitere Informationen direkt unter: port25-mannheim.de

Kelebogile Ntladi, Untitled 1, aus der Serie Cobra, 2016
19.03. - 22.05.2022

Biennale für aktuelle Fotografie 2022: Collective Minds

PORT25 – Raum für Gegenwartskunst

Hafenstraße 25–27
68159 Mannheim