Martin Eders verstörende Ölgemälde untersuchen die Wechselwirkung von Schönheit und Hässlichkeit und zeigen neben niedlichen Kätzchen und kuscheligen Welpen, ungeschönte Akte in unheimlichen, surrealen Begegnungen.
Auf fast wissenschaftliche Art und Weise widmet sich Eder seit Beginn seiner Karriere der Erforschung der illusorischen Möglichkeiten der Malerei und deren Bedeutung. Inspiriert von verschiedenen Strömungen der Kunstgeschichte, darunter Barock und Surrealismus, stellen seine Gemälde das Sentimentale, Schmutzige und Erhabene Seite an Seite und formen die Bildsprache der klassischen Historienmalerei neu.
Eder sprengt die allgemein akzeptierten Vorstellungen davon, was „Bildende Kunst“ sein sollte, und untergräbt herkömmliche Bild- und Subjekthierarchien.
Sucht man nach Antworten ist man in Eders Kosmos falsch am Platze. Doch man begegnet einem stillen Gast – dem Unheimlichen.